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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Der Palantir
Maglin ging zu Bett sobald er in seiner Kammer war. Wieder Aussichten auf eine schlaflose Nacht, dachte er sich. Warum bringt diese Zeit so viele Veränderungen? Kann nicht alles so bleiben wie es war? Es kommen so viele neue Aufgaben auf mich zu und dann will mich mein Vater auch noch verheiraten. Weiß er denn nicht, wie viel Kraft ich brauche mich erstmal wieder einzuleben in Fornost und zu lernen alle meine Pflichten zu erfüllen? Warum kann mein Vater mich überhaupt zwingen zu heiraten? Ich fühle mich überhaupt nicht reif genug und glaube nicht, dass ich so einfach ein gutes Verhältnis zu einer Frau aufbauen kann, so dass wir ein schönes Leben zusammen führen können. Ich möchte keine Zweckheirat eingehen. Ich denke, dass man aus einer Heirat ein sehr erfülltes Zusammenleben gestalten kann, so dass die Liebe das Leben bereichert und einem Kraft und Stärke gibt. Vor allem eine Frau, die ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe. Wer weiß, ob wir uns immer noch so gut verstehen.
Lasai... Sie war immer so fröhlich gewesen und hatte immer ein Lächeln auf ihrem lebhaften Gesicht. Aber in vielen Formen ist sie auch so wie ich. Nachdenklich und sehr pflichtbewusst. Auch sehr vernünftig und gründlich. Sie war aber immer schon so mädchenhaft gewesen...
So dachte Maglin und erinnerte sich, wie er irgendwann etwas das Interesse an ihr verloren hatte. Sie waren sich zu ähnlich. Auf der anderen Seite erinnerte er sich aber noch gerne an ihre gemeinsamen Spiele. So schlecht wäre es bestimmt auch nicht, dachte er sich. Ich glaube nicht, dass wir uns überhaupt nicht mehr verstehen können. Ich mag sie immer noch sehr gerne und freue mich, sie wiederzusehen. Wenn es bloß nicht so gezwungen wäre. Warum kann ich mir nicht selber aussuchen mit wem ich zusammen leben möchte. Denkt mein Vater denn gar nicht daran, was er damit kaputt machen kann? Unsere ganze Freundschaft könnte unter einer Heirat leiden. Ich habe nichts gegen Lasai aber irgendwie fühle ich mich nicht richtig gut dabei. Es ist nicht mein eigener Wille, es ist der meines Vaters und irgendwie fühle ich mich sehr eingeengt das Leben zu leben das er mir aufsetzt. Aber kann ich daran jetzt was ändern? Am besten rede ich mit ihm gleich morgen über den Palantir. Das ist, glaube ich, besser als zu streiten wenn ich nach Hause komme und womöglich alles schon vorbereitet ist und Lasai daneben steht. Ach, das macht mich so traurig. Jetzt kann ich Lasai überhaupt nicht mehr unbeschwert entgegen treten. Wie fühlt sie sich wohl bei dem Gedanken an unsere Heirat? Asad war so begeistert gewesen. Ich habe echt ein schlechtes Gewissen, dass ich vorhin so kurz angebunden war. Er hat sich darauf gefreut seine Freude zu teilen und ich konnte nichts entgegnen. Ich bin einfach wie vor den Kopf geschlagen. Es ist so unbegreiflich wie viele Beziehungen zu anderen Menschen der Wille von meinem Vater kaputt machen kann. Lasai war eine so gute Freundin und Asad und Merlîn sind so liebe Menschen. Ich möchte sie auch nicht enttäuschen. Ich bin mir fast sicher, dass Asai glücklich ist über die Entscheidung unserer Eltern. Was soll ich bloß machen? So viel steht auf dem Spiel. Warum muss mein Vater mir das antun? Was würde passieren wenn ich die Heirat verweigern würde? Hat das überhaupt schon jemand gemacht? Es würde definitiv drei wunderbare Freundschaften zerstören und schlimmer noch, die Beziehung zu meinem Vater steht auf dem Spiel. Und wie würden andere reagieren? Ach, warum muss man es als Sohn des Königs so schwer haben. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre ein ganz gewöhnlicher Bauernjunge und könnte mir so etwas erlauben oder einfach auswandern. Es sind diese Traditionen, die mich verrückt machen. Was kann man machen wenn man sich einfach nicht wohl fühlt mit einer bestimmten Frau sein Leben zu teilen? Ist denn wirkliche Liebe nicht viel wertvoller und wichtiger? Warum muss ich so blöden Regeln folgen, warum kann ich nicht einfach ich selber sein? Warum ist man von den Erwartungen seiner Gesellschaft abhängig? Was ist mit meinen eigenen Erwartungen und Wünschen? Ich verstehe gar nicht, wie das andere vor mir ausgehalten haben.
Ich werde morgen mit meinem Vater reden. Das ist meine einzige Möglichkeit, zu viel steht auf dem Spiel, ich fühle mich auch nicht gut dabei so viele Erwartungen zu enttäuschen.
So durchlebte Maglin eine schlaflose Nacht.
Es war früh, als er aus dem Halbschlaf aufwachte. Es war noch dunkel draußen. Schnell hatte er seinen Entschluss gefasst. Er zog sich rasch an, nahm ein Pergament und füllte seine Feder:
Hochverehrte Asad und Merlîn,
ich musste eilen und euch schon früher verlassen. Ich schätze eure großzügige Gastfreundschaft und bin euch zutiefst dankbar. Mögen unsere Wege sich bald wieder kreuzen. Bis dahin lebt wohl.
Maglin
Er legte den Zettel auf den Tisch in seinem Zimmer und öffnete leise die Tür. So leise er konnte lief er den Flur entlang. Als er zur Eingangstür kam, drehte er behutsam den Schlüssel um und trat hinaus in die dunkle Gasse. Er holte sein Pferd aus dem kleinen Stall und sattelte es. Es blickte ihn aus müden Augen an als wollte es sagen: Warum so früh? Ich schlafe doch noch!
Er saß auf und fand ohne Mühe den Weg zum Wachtturm. Ein Wächter saß auf einem großen Stein neben der Tür und schien zu schlafen. Maglin schüttelte den Kopf und lächelte. "Verzeihung Freund!" sagte er laut.
"Huhhh, wer ist da?" antwortete der Wächter verschlafen.
"Ich möchte gerne den Turm betreten und den Palantir benutzen. Ich bin Maglin, zweiter Sohn des Königs Arveleg von Arthedain."
"Arthedain, mhhhh. Dann muss ich wohl aufschließen." Er erhob sich schwankend und ging zur Tür. "Ich kann kaum erwarten, bis ich hier abgelöst werde. Glaub mir, Nachtwache ist das schlimmste was es gibt. Werde nie Turmwächter, das ist der beste Rat, den ich dir geben kann."
"Aber du kannst den Sonnenaufgang jeden Morgen genießen, während die anderen noch schlafen und alles verpassen", entgegnete Maglin.
"Sonnenaufgang genießen, sagst du? Ich kann höchstens von einem Sonnenaufgang träumen, ich kann nie so lange wach bleiben. So, die Tür ist offen, bitteschön, Herr Maglin."
"Vielen Dank Meister, ähhhh..."
"Dvorak, Meister Dvorak."
"Vielen Dank Meister Dvorak."
Maglin begann den langen Aufstieg zum obersten Turmzimmer wo sich der Palantir befand. Ihm wurde schwindelig von der langen Wendeltreppe. Gut, dass ich nicht nach unten gucken kann, dachte er. Das würde mir den Rest geben. Endlich war er oben angekommen. Er trat in den runden Raum. Aus kleinen Fenstern konnte man weit ins Land blicken. Maglin sah hinaus.
Die Sonne war noch nicht aufgegangen, aber der Mond stand tief und blass am Horizont über der hügeligen Landschaft, die sich da unter dem Amon Sul ausbreitete. Ihm war noch nie aufgefallen, was für einen atemberaubenden Blick man von hier oben hatte, auch wenn es Nacht war. Er stellte sich vor, wie sich langsam die Sonne hinter seinem Rücken auf der anderen Seite breit machte. Bald würde der Mond hinterm Horizont verschwinden und Dunst würde sich im Halbdunkel über den Hügeln im Westen und dem Gras breit machen. Komisch, dachte er sich, ich bin noch nie westlicher als Fornost gewesen. Wie die Lande im Westen wohl aussehen mögen? Er konnte ganz weit hinten am Rand der letzten Hügel Wald entdecken. Diese Gegend würde ich gerne mal erforschen. Irgendwann muss man dann wohl auch zur Küste kommen, dachte er sich. Waren dort nicht die Elbenhäfen? Wie hatte Elrond sie genannt, die Grauen Antfurten. Und Cirdan der Schiffsbauer lebte dort in seinem Haus am endlosen Ozean. Er ist so alt... Oh, wie gerne würde ich mal bei ihm am Feuer sitzen und seinen Geschichten zuhören. Und dieser Elb den er auf seinem Weg zum Amon Sul getroffen hatte, hatte der nicht gesagt er komme von den Häfen an der Küste? Sollte er denn dann übers Meer gekommen sein? Er trat ans nächste Fenster. Auch von hier sah er Hügel, sie führten weit in den Süden, ein Land was er auch noch nicht kannte und von dem gesagt wurde, es sei gefährlich. Aber in Hulsten, da lebten noch Elben.
Elben, wie sehr sehnte er sich zurück nach Bruchtal. Aus dem nächsten Fenster blickte er nach Osten und sah die endlosen Wälder und über den Spitzen der riesigen Nebelberge färbte sich der Himmel heller. Irgendwo da hinten, dachte er sich, da liegt Bruchtal in seinem wunderschönen Tal in dem immer das leise Rauschen des Flusses zu hören war. Warum denke ich immer noch so sehnsüchtig an Elronds Haus, fragte er sich. Ich werde so schnell nicht wieder dahin zurück können, ich muss jetzt auch loslassen können. Aber als er daran dachte was ihn in Fornost erwartete war ihm klar warum er sich zurücksehnte. Er trat an das letzte Fenster was nach Norden blickte. Fornost, ja. Er blickte die Straße entlang die sich schnurgerade über die Hügel legte und er wusste, dass sein Herz ihn zurückhalten würde sie zu betreten. Er musste sich eingestehen sich den neuen Aufgaben zu verschließen die auf ihn warteten und von seinen Problemen davon zu laufen. Maglin, sagte er zu sich, so darfst du nicht weitermachen. In diese Situation bin ich jetzt reingeraten und ich muss zusehen, da wieder herauszukommen. Niemand ist hier, der mir helfen könnte außer Dvorak, der unten auf seinem Stein sitzt und schläft, auch nicht Elrond. Was hatte er noch gesagt: "Ich weiß, dass es nicht leicht für dich ist, Maglin, aber es wird Zeit, dass du auch lernst Verantwortung zu übernehmen und die Pflichten deines Landes wahrzunehmen." Ja und das mit der Heirat kann ich auch hinbekommen. Worauf warte ich noch?
Erst jetzt fiel sein Blick auf den Palantir, diese pechschwarze Kugel die so undurchdringlich und doch so tief war. Keine Makel waren auf ihr zu sehen. Sie war glatt und glänzend und zauberhaft rund.
Er schritt an den steinernen Tisch und blickte lange in das unergründliche Schwarz der Kugel. Dann rief er: "Fornost! Arveleg mein Vater, kannst du mich hören?"
In der Kugel erschien ein Gesicht. Es war nicht Arveleg, wahrscheinlich ein Diener. "Maglin," sagte der Diener "Arveleg ist gerade in seiner Kammer."
"Könntest du ihn holen, ich möchte mit ihm sprechen."
"Ich werde sehen, was ich tun kann. Einen Moment."
Das Gesicht verschwand und die Kugel war wieder schwarz. Maglin fühlte sich zusehends unwohler je länger er in dieses unheimliche nicht endend wollende Schwarz blickte. Man schien keinen Halt finden zu können und er fühlte sich seltsam dem Schwarz ausgeliefert.
Da erschien das Gesicht seines Vaters. "Maglin mein Sohn, das ist ja eine Überraschung. Bist im Amon Sul nehme ich an. Was möchtest du, einfach nur mal wieder einen Palantir ausprobieren denke ich mal, oder?"
"Vater, es geht um meine Heirat!" Er sah keinen Grund nicht direkt zu sein und er wollte diese Angelegenheit so schnell wie möglich regeln.
"Um deine Heirat! Ja woher weißt du das denn schon so schnell? Das solltest du eigentlich noch überhaupt nicht erfahren haben. Ich wollte diese Geschichte so lange wie möglich vor deinem eigenwilligen Kopf geheim halten. Ja, was ist mit deiner Heirat?"
"Ich fühle mich nicht gut dabei. Ich glaube eine Heirat wird meiner Beziehung zu Lasai eher schaden als nützen. Mein Herz sagt mir Lasai ist nicht die richtige. Da ist eine andere Bestimmung in meinem Leben."
"Ach papperlapap! Du bist noch so jung Maglin, woher willst du das wissen. Eltern suchen sich die Ehepartner für ihre Kinder aus weil sie wissen wer zu ihnen passt und wissen was für eine Beziehung auch ihren künftigen Aufgaben helfen wird. Ich habe mir schon gedacht, dass du Einspruch erhebst, Maglin. Du hast ja immer schon deinen eigenen Kopf gehabt, aber du folgst zu oft deinen Gefühlen und schaltest den Verstand aus."
"Woher willst du das wissen Vater?" Jetzt war er zornig geworden. Obwohl er sich noch nie alt und erwachsen gefühlt hatte, jetzt verletzte sein Vater seine Fähigkeit über sich selbst zu bestimmen und behandelte ihn wie das Kind das er nicht mehr war. "Ich bin alt genug, Vater, und ich bin alt genug um zu wissen was ich möchte. Ich habe viel gelernt in den Jahren weit weg von Fornost und dir. Ich weiß sehr gut was richtig ist für mich und was nicht, ich weiß das Lasai nicht die richtige ist. Ich weiß, dass diese Heirat genau das Gegenteil bewirken wird von dem was du dir erhoffst. Glaub mir, Vater. Ich will warten, bis ich die Richtige für mich gefunden habe. Ich fühle, dass es noch zu früh für mich ist mich zu binden. Ich fühle mich noch nicht reif genug!"
"Jetzt gehst du zu weit mein Sohn! Es gibt keinen anderen Weg, du musst jetzt heiraten. Du bist in dem Alter zu heiraten und mein Land erwartet von mir, das ich dich verheirate. Ich möchte mich nicht wegen dir schämen, Maglin, also spiel jetzt nicht den Sturen. Ich glaube nicht, dass du deinem Gefühl folgst, ich würde das eher Feigheit nennen. Du kannst mir nichts erzählen."
"Und was ist mit den neuen Aufgaben? Vater, verstehst du denn nicht, dass ich nicht zwei Sachen auf einmal anfangen kann? Ich möchte beide wirklich gut machen und das kann ich nicht, wenn ich beide Sachen nur mit halben Herzen mache. Das regt mich wirklich auf! Warum muss ich dir gehorchen? Warum darf ich nicht mir gehorchen?"
"Maglin, noch mal. Es gibt keinen anderen Weg! Du musst jetzt heiraten, und da könntest du mir stundenlang von deinen Gefühlen vorschwafeln, da werde ich nicht nachgeben. Ich möchte mich nicht wegen dir schämen müssen und wenn du weiter so stur bleibst, muss ich mir ernsthaft überlegen ob ich dich noch hier behalten will. Maglin, ich kenne dich. Ich weiß, dass dein Vaterland dir sehr wichtig ist und du kannst Großes für es erreichen. Versperre dir nicht die Zukunft. Sehe deine Heirat meinetwegen als Dienst an dein Vaterland. Und überhaupt, du hast dich mit Lasai immer so prächtig verstanden, warum sollte das jetzt anders sein. Ich seh euch noch um die Häuser rennen oder im Brunnen spielen. Hast du das schon vergessen? So viele Menschen haben große Erwartungen an dich, enttäusch sie nicht. Dies ist dein Weg, geh jetzt nicht in die falsche Richtung. Jedes Mal wenn ich Lasai begegne hat sie ein Lächeln auf dem Gesicht. Hier ist jemand, der dich erwartet und der sich auf dich freut, Maglin. Hier ist jemand, der für dich sorgen wird und der dich unterstützen wird, wenn große Aufgaben auf dich zukommen. Lasai ist unserem Land genauso verbunden wie du, sie kann dir helfen. Glaub mir, ich habe schon nachgedacht, als ich mich für Lasai entschieden habe."
Stille. In Maglins Kopf arbeitete es heftig. Diese Rede von seinem Vater hatte ihn sehr berührt und er spürte ein Stück Wahrheit in diesen Worten aufflammen. Ja, er konnte sich erinnern, wie er mit Lasai um die Häuser gerannt war und im Brunnen gespielt hatte und ja, er wollte doch irgendwie Großes für sein Land tun, wenigstens etwas, das helfen würde. Von hier aus betrachtet sah es gar nicht mehr so schlecht aus. Er stellte sich vor mit Lasai zusammen in einem schönen Haus zu wohnen und auf ihre Unterstützung zu vertrauen wenn Zeiten mal etwas schwerer waren. Er konnte es kaum glauben, aber er fühlte sich jetzt fast völlig anders. "Danke für deine Worte, Vater. Ich glaube, ich werde jetzt erst einmal nach Hause kommen. Wir sehen uns in einigen Tagen!"
"Wir freuen uns alle auf dich, Maglin. Gute Reise!"
So, das war’s, er würde nach Fornost, nach Hause reiten und Lasai heiraten. Sie würde auf ihn warten und ihn empfangen. Unsere gemeinsamen Erinnerungen werden uns Kraft geben, dachte er sich. Jetzt hieß es Pflichten zu erfüllen. Und so warf er noch einen Blick aus dem Fenster nach Norden und sah die Hügel in Sonnenlicht getaucht. Ein neuer Morgen. Er blickte noch einmal auf den Palantir bevor er die Tür öffnete und sich an den Abstieg machte. Seine Gedanken waren nach vorne gerichtet. Bald würde er seine Heimat wiedersehen und wieder im Kreise seiner Familie sein.
Er kam an Dvorak vorbei und der Luftzug der Tür musste ihn wohl aufgeweckt haben. "Huhh, Herr Maglin. Die Sonne scheint, ein neuer Tag beginnt. Gute Reise!"
"Danke, auf Wiedersehen, Dvorak!"
Dann bestieg er sein Pferd, das leise den Kopf wiegte bevor es lostrabte.
(Irmela)