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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




In den Minen der Trolle
„Ein neuer Zwerg“ stellte die Gestalt fest. Derint erkannte, dass die Gestalt ein Elb war, ein Noldo sogar, ein Eldar, denn sein Antlitz war edel und seine Haare waren rabenschwarz. Grîm hatte Derint so einiges über die Geschichte der Eldar beigebracht. Der Elb sah abgemagert aus und war gekleidet in Fetzen, doch er wirkte immer noch würdevoll und wie ein König. „Gildor Inglorion ist mein Name. Aus dem Geschlecht des Finrod Felagund bin ich“, sprach der Elb.
Derint kannte den Namen Finrod Felagund im Zusammenhang von Grîm’s Geschichten, aber genaueres fiel ihm durch die Anstrengungen des Tages nicht ein.
„Mag sein, Herr!“ sprach Derint und schüttelte sich. „Aber die Namen sagen mir nichts, tut mir leid!“
Der Elb lachte. „Du scheinst ein Kleinzwerg zu sein, wenn ich richtig sehe. Ich dachte, dass sie längst ausgestorben seien, deswegen bist du für mich eine große Überraschung! Sag mir, welches Missgeschick hat dich hier zu uns gebracht?“
Derint erzählte Gildor alles, denn der Elb strahlte etwas aus, etwas Gutmütiges und Vertrauenerweckendes „Hmmm, das sind wahrlich üble Nachrichten!“ sagte Gildor nachdenklich. „Rhaz-gard ist nun in den Händen der Orks, sagst du. Das ist schlimm, aber es gibt einen größeren, gefährlicheren Zusammenhang, den weder du, noch ich erkennen können. Da bin ich mir sicher. Naja, es bringt nichts über solche Probleme zu reden. Weißt du, wir haben einen Zwerg aus Rhaz-gard hier! Warte, ich führe dich zu ihm!“
Er nahm Derints Hand und führte ihn zur Schmiede, in der einige Zwerge arbeiteten. Gildor zeigte auf einen alten Zwerg, der damit beschäftigt war, einen Silberreif mit Edelsteinen zu verzieren. Derint machte große Augen und rief: „Ich glaub’s einfach nicht!“
Der alte Kazhad drehte sich um und sein Gesicht zeigte ebenfalls Überraschung. „Derint!!“ rief er.
Plötzlich hörten sie von oben die Stimme Arak‘s: „He, ihr Faulpelze! Weiterarbeiten! Sonst gibt’s kein Abendessen!“
„Komm, Arak!“ ertönte die Stimme des goldenen Trolls. „Wir gehen jagen, noch bevor es wieder hell wird. Und vergiss den Speer nicht, wie beim letzten Mal!“
Dann hörte man einen lauten Knall, die Trolle gingen auf die Jagd im Wald.
„Sie sind weg!“ sagte ein Mensch und lies seine Spitzhacke fallen.
Wie aufs Kommando warfen alle Sklaven ihre Werkzeuge weg, setzten sich hin und schnauften auf. Einige Arbeiter legten sich schlafen, andere ruhten einfach von der harten Arbeit. Gemischtes Volk war hier versklavt: Waldelben aus dem Düsterwald, Menschen aus Gondor, einige Rohirrim, Zwerge aus Moria und viele andere. Der alte Zwerg setzte sich zu Derint und fragte: „Bei Aule, was tust du hier, Derint? Wir haben uns nicht mehr gesehen, seit du die Stadt verlassen hast.“
Der alte Zwerg war Dlodrin, der ehemalige Wächter von Rhaz-gard und ein guter Freund von Derint. Derint dachte an den tapferen Wächter Flodrin, den Sohn von Dlodrin, der von diesem Ungeheuer Ûgosh getötet wurde. Derint wusste, dass er es Dlodrin sagen müsse, aber dieser hatte seinen Sohn sehr geliebt. Schließlich berichtete Derint ihm doch den Fall von Rhaz-gard. Dlodrin blickte ihn voller Trauer an und verließ ohne ein Wort den Raum. Derint folgte ihm nicht, Dlodrin musste damit allein fertig werden, er würde es nur noch schlimmer machen. Er wandte sich wieder Gildor zu, dem Elb: „Dieser alte Troll! Bei uns in Rhaz-gard gab es viele Legenden über ihn, dass er 500 Jahre alt war und steinreich. Nun stellt sich heraus, dass die Geschichten wahr sind!“
„Weißt du, mein Freund, der Troll ist nicht 500 Jahre alt. Er ist weitaus älter, selbst für einen Elb. Ich weiß nicht viel über ihn, denn er ist schweigsam und mit seinem Sklaven würde er wohl nie über seine Vergangenheit sprechen. Aber dieser jüngere Troll, das ist sein Sohn. Beide leben hier schon ziemlich lange und fangen Sklaven, damit diese nach Edelsteinen und Metallen graben, denn das ist ihre Schwäche. Weißt du, ich bin jetzt schon seit 90 Jahren hier, aber ich lebe immer noch, weil ich nie versucht habe mich zu widersetzen. Du solltest auch vorsichtig sein, mein Bester!“ erklärte der Elb.
Derint blickte sich in der Mine um. Er hatte überhaupt keine Lust bis an sein Lebensende hier zu schuften.


Der Fährtensucher betrat den Thronsaal in dem Garzôk noch immer mit seinem Ring sprach. Er war ziemlich ungehalten über die Störung, doch er ließ es über sich ergehen. Der kleine Ork fing an zu erzählen: „Edler Meister Garzôk, es ist etwas Schreckliches geschehen. Wir hatten schon einen Flüchtigen, da stürmte ein Troll plötzlich aus den Büschen und tötete Glôrl und Frimtschak. Ich konnte knapp entkommen.!“
Garzôk streichelte seinen Ring. Dann rief er: „Dies war einer der Trolle von den Spitzhügel. Die haben uns zum letzten Mal gestört. Sammelt die Truppen!! Wir werden mit diesem Troll abrechnen! Dieses Gebiet gehört uns, mein Schatz!“
Der Fährtensucher blickte Garzôk verwirrt an und fragte: „Ähm, Meister, redet ihr mit mir?“
Garzôk blickte den kleinen Ork an und Zorn loderte in seinen Augen. „VERSCHWINDE!“ schrie er. Der Fährtensucher rannte schreiend aus dem Thronsaal.
Der alte Troll schlich durch die Gebüsche. Vor ihm lauerte schon die erhoffte Beute: Ein junges Kitz graste sorglos und ohne jeden Verdacht. Er durfte jetzt nicht zu laut sein. Plötzlich ertönte die grässliche Stimme seines Sohnes hinter ihm. „Hast du schon was gefangen?“
Mit einigen graziösen Sprüngen verschwand das aufgescheuchte Kitz in den Büschen und der Alte blickte ihm bedauernd und zornig hinterher. „Du bist ein Narr, mein Sohn! Ich weiß nicht, ich war bei weitem nie so blöd, das musst du von deiner Mutter haben!“ knurrte er.
Ja, ER war bei weitem nicht dumm. Der schwarze König hatte damals ihn und seine Artgenossen etwas klüger geschaffen, als die jetzigen Trolle. Oh ja, er erinnerte sich genau an seinen Meister, diese riesige, schwarze, hasserfüllte Gestalt, mit der eisernen Krone und den Edelsteinen, die leuchteten wie drei Sterne in der Nacht. Seit diesem Tag begehrte der Alte Edelsteine, aber er fand nie solche, wie sein Herr sie damals trug. Und bei der Schlacht, als der Zorn der Götter über das Schlachtfeld brannte, da hatte er nur durch seine Flucht überlebt, denn er war klug genug sich nicht zu opfern. Seit dem Tag zog er sich in die Spitzhügel zurück und bekam fünf Söhne, von denen der blödeste noch bei ihm lebte.
Dies alles dachte der Troll, bevor er nach einer neuen Beute ausschaute. Aber es waren harte Zeiten und er fürchtete einen Angriff der Orks, die sich hier ja durch die Eroberung von Rhaz-gard festgesetzt hatten. Der Angriff erfolgte schneller, als er dachte. Er drehte sich um und erblickte eine Orkarmee von 50 Soldaten mit Garzôk persönlich an der Spitze. Der schwarze Säbel des Herren von Rhaz-gard war gezogen und der Ring an seinem Finger leuchtete wie Feuer.
Garzôk trat hervor und er sah aus wie ein Orkhäuptling von einst. Mit lauter Stimme rief er: „Dieses Gebiet gehört uns, Trolle! Verschwindet oder wir säbeln euch in kleine Stücke!“
Der Alte betrachtete Garzôk spöttisch, während sein Sohn den Sperr hob.
„Du machst mir keine Angst, Ork! Ich werde dir gleich das Fürchten beibringen und wir werden sehen wer in Stücke gesäbelt wird!“ rief der alte Troll.
Mit diesen Worten zog er ein schön verziertes Schwert und stürzte sich auf Garzôk. Sein Sohn metzelte inzwischen unter den Orks, langsam rückte die Orkfront zurück. Aber Garzôk war nicht einzuschüchtern, er kämpfte wie eine Bestie, bis schließlich das Schwert des Trolls zersprang und er ihm ein Stück Ohr abhieb. Der Alte brüllte laut und plötzlich ergriffen beide Trolle die Flucht.
„Hinterher!“ rief Garzôk.
Eine Hetzjagd begann, aber die Trolle liefen verflucht schnell für ihr Gewicht. Sie erreichten die Spitzhügel als erste und sperrten die Tür hinter sich zu. Keine Waffe knackte das Schloss, die Trolle waren entkommen.
„SO! WIR HABEN GESIEGT!“ schrie Garzôk.
Die Orks jubelten mit ihren grässlichen Kriegsschreien und Liedern. Kâtlosch kam zu Garzôk und fragte: „Meister, stört es Sie denn überhaupt nicht, dass die Trolle entkommen ist?“
Garzôk wandte sich um. Er lachte und sagte: „Warum soll mich das stören? Sollen sie doch in ihrer Höhle verhungern wie RATTEN!“
Derint hörte ein Poltern. „Die Trolle, sie sind zurück!“ flüsterte Gildor.
Die Arbeiter schnappten sich ihre Werkzeuge und fingen an wie verrückt zu werken. Der alte Troll und sein Sohn kamen herunter. Das Gesicht des Alten war blutüberströmt und in seinen Augen loderte Hass. „So, ihr dreckigen Wanzen! Hier ist ein Auftrag für euch! Ich will eine Rüstung aus Mithril!“ brüllte er zornig.
„Es gibt hier kein Mithril und das weißt du!“ sagte Gildor gelassen.
Der Troll beugte sich zu ihm herab und brüllte ihm ins Gesicht: „Ach ja, weiß ich das? Dann werdet ihr solange graben bis ihr Mithril findet! Ihr werdet es finden und wenn ihr bis nach Moria graben müsst!“
Er schlug Gildor nieder und begab sich in seine Höhle, sein Sohn folgte ihm, welcher etwas entsetzt dreinblickte. Gildor blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Sein Arm blutete stark. Derint beugte sich zu Gildor und betrachtete die Wunde eine Weile. „Sie ist vergiftet!“ sagte er.
„Ich weiß, dieser Troll hatte wohl noch etwas Gift auf seinen Krallen!“ sagte Gildor leise. „So wird nun Gildor Inglorion dahin scheiden, fernab von seiner Familie. Ein trauriges Ende!“
„Ich glaube, ich kann dir helfen!“ sprach Derint und holte etwas unter seinem Mantel hervor. „Das ist ein ganz spezielles Kraut. Ich habe es einmal bei der Wetterspitze entdeckt. Es hilft gut, besonders gegen Vergiftungen!“
Mit diesen Worten rieb Derint das Kraut in die Wunde ein und verband sie mit seinem Ärmel. Gildor setzte sich auf einen Stein um etwas zu ruhen. „Der Troll ist wahnsinnig geworden. Bis nach Kazhad-dûm? Das ist unmöglich. Das würde Jahrhunderte dauern!“ sagte ein Moriazwerg.
„Wenn nicht länger!“ sprach Dlodrin. „Aber ich denke, er wird es tun. Ich denke, er wird uns wirklich zwingen Richtung Moria zu graben. Warum gerade eine Mithrilrüstung?“
„Hmm, wie merken die Trolle eigentlich, ob gerade Tag oder Nacht draußen ist?“ fragte Derint.
Niemand konnte ihm diese Frage beantworten, keiner hatte sich je darüber Gedanken gemacht.
So verging Tag um Tag, Woche um Woche und bald waren einige Monate vorüber. Derints Kräfte waren völlig ausgelaugt und sie hatten noch immer kein Mithril gefunden.
Eines Tages nahm der Sohn des Alten Derint mit nach oben. „Du bist miserabel als Arbeiter!“ sagte er spöttisch. Derint ahnte was das bedeutete, entweder der Troll lies ihn gehen oder er würde ihn töten.
Derint wusste zu genau, dass das Erstere sehr unwahrscheinlich war. Derint schloss die Augen. Doch als der tödliche Schlag nicht folgte, öffnete er sie wieder. Der Troll starrte ihn weiter an. „Was soll denn das, Zwerg? Ich teile dich ein, uns täglich aus der Kammer Fleisch zu bringen.“
Derint erschauerte, er dachte an das erste Mal, als er die Kammer gezwungener Maßen betreten hatte. Aber er konnte sich ja nicht widersetzen, denn Derint hing ziemlich an seinem Leben. So musste Derint Tag für Tag in die eklige Kammer gehen und das rohe Fleisch den Trollen holen. Nach dem siebten Mal hörte er auf, sich zu übergeben. Eines Tages bemerkte er einen seltsamen Raum nahe der Kammer. Im inneren des Raumes sah man einen gebündelten Lichtstrahl, der von draußen zu kommen schien. Derint war nicht dumm, er hatte es entdeckt. So wusste der Troll, ob es draußen Tag oder Nacht war. Jedes Kind weiß ja, dass Trolle bei Licht wieder zu Stein werden und dies war eine sehr kluge Methode für die beiden, um nicht in den Tod zu laufen. In Derints Kopf formte sich ein Fluchtplan.
Es geschah eines Tages, dass das Fleisch in der Kammer ausging. Die Trolle überlegten verzweifelt, ob sie sich hinaus wagen sollten oder ihre Sklaven töten sollte. Sie entschieden sich nach draußen zu gehen, sie wollten ihre Arbeitskräfte (noch) nicht verspeisen. So schlichen sich beide eines nachts raus zur Jagd. Diese Zeit nutzte Derint um mit den anderen Arbeitern seinen Fluchtplan zu besprechen. Raus konnten sie nicht, denn die Trolle verriegelten die Tür jedesmal sorgfältig hinter sich. Derint wollte die Trolle überlisten und endlich frei sein, egal was ihn draußen erwarten sollte.
Die Trolle kehrte von der Jagd zurück, in der Hand hielt Arak zwei Orks und ein Fass Wein. Er wirkte sehr zufrieden, dies sollte für heute reichen. Der goldene Troll wirkte hingegen etwas missmutig, er hatte die Niederlage scheinbar nach Monaten noch immer nicht verkraftet. Mit lauter Stimme rief er nach Derint. „So, jetzt geht es los!“ dachte sich Derint.
Er ging zum Troll und fragte höflich: „Ihr Befehl?“
„Serviere uns diesen Wein! Im Raum dahinten gibt’s genug von Schüsseln!“ sagte der Troll. Derint ging wie befohlen und schenkte Wein in eine besonders prachtvolle Schüssel. Dann holte er unter seinem Mantel eine Pflanze hervor. Es war eine sehr seltene Pflanze, die sehr einschläfernd wirkte.
Derint zerrieb etwas davon an einem Stein und mischte es in den Wein. Er ging kurz in den Raum mit dem Lichtstrahl. Es war Tag geworden. Derint reichte den Trollen die Schüssel. Erst trank der Vater, dann lies er erst seinen Sohn. Plötzlich stammelte er: „Ich bin müde!“ Mit diesen Worten knallte er auf den Boden und schlief ein. Sein Sohn torkelte noch kurz und fiel dann ebenfalls in einen festen Schlaf.
Gildor kam nach oben und fragte Derint, was er denn jetzt vorhabe.
„Wir müssen uns beeilen, das Mittel wirkt nur eine halbe Stunde lang!“ rief Derint.
Er ging in den Raum mit dem Lichtstrahl, welcher besonders hell leuchtete: es war Mittag. Gildor hob Derint hoch zur Decke, wo Derint einen einfachen Kieselstein hervorholte und in die Öffnung steckte und somit das Licht aussperrte. Jetzt konnte man vermuten, dass es Nacht war. Gildor ging wieder hinunter zu den Minen, Derint eilte zu den dösenden Trollen. Langsam erwachten diese mit einem Aufstöhnen. „Wie spät ist es?“ fragte der Alte und schüttelte den Kopf.
„Es ist Nacht!“ antwortete Derint und versuchte ein ehrliches Gesicht zu machen. „Ihr habt den Tag verschlafen!“
Der Troll richtete sich auf und ging in den Raum, welcher die Tageszeit anzeigte. „Tatsächlich, es ist Nacht!“ murmelte er. „Komm, mein Sohn, wir müssen unsere Kammer füllen!“
Sein Sohn riss die Tür auf und fing an zu brüllen. Sonnenlicht strahlte ihm entgegen. Er versuchte die Tür zu schließen, aber es war zu spät. Der Alte Troll blickte gebannt auf die Sonne und merkte, dass seine Glieder versteiften. Hasserfüllt drehte er sich zu Derint um und so blieb er, für alle Ewigkeiten, bis zur Dagor Dagorath.
Derint atmete auf. „Es ist vorbei!“ rief er.
Die Sklaven jubelten und gingen zum ersten Mal seit langer Zeit ans Tageslicht. Es herrschte große Freude. Alle bedankten sich herzlichst bei Derint und gingen los, um ihre Familien endlich wieder in die Arme zu nehmen. Auch Gildor verabschiedete sich von Derint mit diesen Worten: „Ich stehe tief in deiner Schuld. Ich weiß, dass vor dir noch eine Aufgabe liegt, möge dich Elbereths Segen auf deinem Weg begleiten. Namarie Derint Salab-nibin!“
So ging Gildor davon, der edle Elb, und Derint sah ihn nie wieder. Schließlich blieb nur noch Dlodrin bei ihm. „Ich gehe mit dir! Ich haben kein Zuhause mehr, mein Sohn ist tot, nichts hält mich mehr hier!“
So ritten die beiden Richtung Westen, zum Ered Luin, wo Grîm, Derints Bruder, nichts ahnend seine Tätigkeiten betrieb.


Die versteinerten Trolle wurden am nächsten Tag von den Orks nach Rhaz-gard gebracht. Garzôk behielt sie als Andenken und hielt in ihren versteinerten Händen oft seine Waffen. Aber er ahnte nicht, dass der Trolle Untergang, auch seiner sein würde...
(Krystian)