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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Wanderung nach Dorwinion

Der erste Sonnenstrahl drang in die kleine Höhle und weckte Ajienna. Sofort war sie hellwach und richtete sich auf. Ihr erster Blick fiel auf Griwin, der noch ruhig neben ihr lag und tief schlummerte, und sie lächelte. Sehr jung sah der Zwerg im Schlaf aus. Ein friedlicher Ausdruck lag auf seinem lieben Gesicht, und er hatte sich in die hinterste Ecke der Höhle gedrängt, ganz nah an die Wand, als müsse er sich vor etwas schützen. Ajienna widerstand der Versuchung, ihm durch die Haare zu streichen, und rief sich noch einmal die Gespräche des vorangegangenen Abends ins Gedächtnis zurück. Die Erinnerung ließ ihr Herz gleich etwas tiefer sinken, und mit gemischten Gefühlen betrachtete sie den schlafenden Zwerg. Sie wollte Hilfe für Zirak-Dush in Dorwinion finden, wo die Elben gerne wanderten, und das hatte sie Griwin gestern Abend gesagt. Er war einverstanden gewesen. Es gab nur eine Schwierigkeit: Der Zwerg wollte mit ihr kommen.
Natürlich konnte Ajienna ihn verstehen, es musste ein schreckliches Gefühl sein, untätig herumzusitzen und auf Hilfe zu warten, ohne dass man selber etwas tun konnte - aber das änderte nichts daran, dass sie Gesellschaft beim Wandern hasste und einen Zwerg als Gefährten erst recht nicht schätzte. Sie seufzte und strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn. "Wenn er ein Elb wäre, wäre es vielleicht etwas anderes", murmelte sie vor sich hin, "ich wäre zwar immer noch lieber allein, aber ein Elb ist wenigstens schnell und vor allem leise." Sie erhob sich und steckte den Kopf aus der Höhle. Die Morgensonne tauchte die Gräser und die vereinzelten Bäume in warmes Licht, und sie spiegelte sich in einem kleinen See, der inmitten einer Gruppe von Birken lag. Es war ein schöner Anblick, und Ajienna wurde sofort etwas leichter ums Herz. Sie kroch ganz aus der Höhle, richtete sich auf und sog die Morgenluft tief ein. Wenn sie lange genug auf Griwin einredete, würde er schon nachgeben und sie allein weiterziehen lassen.
Ajienna wollte nicht weiter über Probleme nachdenken, denn dazu war der Tag einfach zu schön, und so genoss sie den Wind, der ihr durch die Haare strich, und ging zu dem kleinen Teich, um sich den Schmutz der vergangenen Tage von den Gliedern zu waschen. Die Luft war kalt, aber das Wasser hatte noch eine angenehme Sommerwärme, und nach kurzem Zögern entledigte sie sich all ihrer Kleider und ließ sich in das klaren Weiher gleiten. Sie schwamm durch den ganzen Teich, spritzte das Wasser in die Luft und schwelgte im Regen der glitzernden Tropfen, die auf ihr Gesicht herunterprasselten. Schließlich sah sie, dass die Sonne schon ein wenig höher stand. "Vielleicht wäre es allmählich an der Zeit, zu frühstücken - und diesen Langschläfer von einem Zwergen zu wecken", sagte sie zu sich selbst, schwamm zum Ufer und kletterte aus dem Wasser. Der Wind war nicht warm, und zitternd verschränkte Ajienna die Arme. Sie schaute sich um, und gleich darauf erblickte sie schon, was sie gesucht hatte: Ihre Kleider. Ein Windstoß hatte sie ein Stück fortgeweht, und jetzt hatten sie sich in einem Strauch verfangen und flatterten in der Luft. Zitternd ging sie zu ihren Gewändern und nahm sie aus dem Busch, als sie plötzlich ein Geräusch hinter sich hörte. Sie wollte sich umwenden, aber im nächsten Augenblick wurde sie von einem kräftigen Stoß in den Rücken zu Boden geworfen. Ajienna schrie auf und tastete nach ihrem Messer, aber ihre Waffen lagen noch an der kleinen Wasserstelle, wo sie sie zurückgelassen hatte. Es gelang ihr, sich auf den Rücken zu wenden, und sie schaute direkt in die Augen eines geifernden Wolfes. Verzweifelt schlug sie dem Tier ins Gesicht, aber das beeindruckte den Wolf kaum. Er war ein ausgewachsener Rüde und ihr an Kampfkraft überlegen. Sie wehrte sich mit aller Kraft und zunächst auch erfolgreich, aber ihre Schläge wurden langsamer und schwächer. Lange würde sie diesen Kampf nicht mehr durchhalten, das spürte sie, und wenn ihr nicht bald etwas einfiel, dann würde der Wolf der Sieger sein. Das Tier spürte, dass Ajiennas Kräfte nachließen, und es griff umso entschlossener an. Mit gebleckten Zähnen versuchte der Wolf, zu ihrer Kehle vorzudringen und dem Kampf durch einen tiefen Biss ein Ende zu bereiten. Noch konnte Ajienna ausweichen und zuschlagen, aber sie wurde langsamer und langsamer in ihren Bewegungen. Mehrmals gelang es dem Wolf, die Zähne in ihre Arme und Schultern zu schlagen, und es wäre nur noch eine Frage der Zeit, wann er das erste Mal den Hals erwischte.
Hätte sie doch ihr Messer gehabt!
Aber in dem Augenblick schrie jemand hinter ihr mit tiefer Stimme Worte, deren Bedeutung sie nicht kannte: "Baruk Khazâd!" Ajienna hörte eine Axt mit schrillem Schrei die Luft durchschneiden. Sie versuchte, ihren Blick zur Seite zu wenden, aber in dem Augenblick heulte der Wolf vor Schmerzen laut auf. Sie sah in seine Augen, in denen überraschte Qual geschrieben war. Das Tier öffnete das Maul, wohl um in einem Reflex noch einmal zuzubeißen, und dunkles Blut floss aus seiner Kehle und tropfte Ajienna auf Brust und Hals. Ein weiterer Axthieb war zu hören - und der Wolf, schwer von der Wucht des Schlages getroffen, brach zusammen. Ein milchiges Grau trat in seine Augen, noch einmal sperrte er das Maul auf- und dann bewegte er sich nicht mehr. Mit totem Blick starrte er Ajienna immer noch an, und sie selbst schloss die Augen, um denen des Wolfes zu entgehen. Erst jetzt realisierte sie die Schmerzen der Bisse in ihren Schultern, und sie stöhnte auf und versuchte krampfhaft an eine Sommerwiese zu denken, mit allen bunten Blumen und dem leuchtend grünen Gras, ein letzter Gedanke, an den sie sich festklammerte, um die toten Augen des Wolfes aus ihrem Kopf zu vertreiben.
Leise räusperte sich jemand. "Frau Ajienna? Ich... Ich glaube, die Gefahr ist vorüber."
Langsam schlug Ajienna die Augen wieder auf, und sah in Griwins besorgtes Gesicht, das er über sie gebeugt hielt. Das tote Tier hatte er so gut es ging von ihrem Oberkörper geschoben. "Seid Ihr verletzt? Wartet, ich bringe den Kadaver..."
"Lasst es gut sein!", unterbrach Ajienna ihn, "so schwach bin ich noch nicht!" Sie schob den toten Wolf neben sich auf die Erde und richtete sich auf.
Griwin wendete verschämt den Blick ab, als er sah, dass sie unbekleidet war, und Ajienna suchte in Eile ihre Gewänder zusammen. "Eure Wunden müssen gewaschen werden", sagte Griwin leise, immer noch krampfhaft in eine andere Richtung als in ihre starrend.
Ajienna sah angeekelt an sich herunter. Das dunkle Blut des Wolfes begann langsam zu trocknen. "Du hast recht, Griwin", sagte sie schaudernd, "aber ich glaube, meine Wunden sind nicht so schlimm wie du denkst. Der größte Teil des Blutes auf meinem Körper stammt von dem Wolf, den du erschlagen hast."
"Das beruhigt mich." murmelte Griwin und trat verlegen auf der Stelle hin und her, "vielleicht sollte ich zurück zum Lager gehen, während Ihr an diesem Teich eure Wunden wascht..."
"Bitte bleib' hier! Ich... ich habe Angst, wenn du mich jetzt verlässt."
Griwin zuckte mit den Schultern, und Ajienna ging zu dem klaren Wasser, ließ es über ihren Oberkörper laufen und wusch sich solange, bis alles Blut von ihrem Körper verschwunden war. Jetzt sah sie, dass die meisten ihrer Wunden nur harmlose Kratzer waren, nur einen etwas tieferen Biss hatte sie sich an der Schulter zugezogen. Sie kniete sich nieder, pflückte etwas von einem unscheinbaren Kraut mit kleinen gelben Blüten, bedeckte damit die Wunde und zog sich an.
"Griwin?" sagte sie leise, und der Zwerg wendete seinen Blick wieder ihr zu. "Ich bin bereit."
Schweigend gingen die beiden nebeneinander her zur Lagerstelle, und Ajienna betrachtete immer wieder den Zwerg mit verstohlenen Blicken. Sie hatte ihm wenig zugetraut, hatte gedacht, er wäre zu gutherzig, um zu kämpfen - und nun hatte er sie gerettet.
"Danke, Griwin." sagte sie schließlich und nahm ihn freundschaftlich in die Arme, "ich weiß nicht, wie dieser Kampf ohne dich ausgegangen wäre. Ich glaube, ich habe dich unterschätzt."
Der Zwerg errötete leicht und murmelte etwas, das wie "Nicht der Rede wert" klang, in seinen Bart.
Inzwischen waren sie bei ihrer Lagerstelle angekommen. Ajienna setzte sich auf die Erde, Griwin tat es ihr nach, und sie holte ein Lembas aus ihrem Beutel und gab Griwin ohne zu Zögern ebenfalls eines. Die Augen des Zwerges weiteten sich.
"Das... ist das Elbenbrot?"
Ajienna lächelte. "Ja, es sind Lembas. Du denkst anders als die anderen Zwerge über das Elbenvolk, habe ich recht? Deine Augen funkeln."
Griwin nickte stumm, und er betrachtete das Brot in seiner Hand wie einen Schatz. Behutsam strich er darüber, während Ajienna zu essen begann.
Sie betrachtete ihn amüsiert, und irgendwann lachte sie und meinte kauend: "Ich weiß nicht, ob du es bemerkt hast, aber das ist zum Essen da!"
Griwin lachte verlegen, brach ein kleines Stück ab und steckte es in seinen Mund. Langsam kaute er, und verzückt brach er gleich noch einen weiteren Brocken ab.
Schweigend saßen sie nebeneinander und aßen, bis Ajienna plötzlich zu reden begann. "Ich frage mich, was dieser Angriff eben sollte."
Erstaunt sah Griwin sie an. "Das war eben ein bösartiges Tier..."
"Nein!" unterbrach ihn Ajienna, "du kannst nichts davon wissen, aber auf dem Weg von Lórien zu den Eisenbergen bin ich bereits zweimal angefallen worden! Das war der dritte Angriff in Folge, und allmählich beginne ich, an meinen Fähigkeiten zu zweifeln."
Griwins Miene drückte Erstaunen aus. "Wieso? Ihr seid doch bei jedem Kampf mit heiler Haut davongekommen!"
Ajienna seufzte. "Das mag sein... Aber normalerweise habe ich es nicht nötig, mich auf Kämpfe einzulassen, denn normalerweise werde ich auf meinen Wanderungen nicht bemerkt! Und wenn es dann doch zum Gefecht kommen sollte, schwebe ich nicht in Lebensgefahr, weil ich wendiger als mein Gegner bin. Aber bei allen drei Angriffen musste ich um mein Leben bangen." Sie schwieg und schloss die Augen.
"Das ist in der Tat seltsam", begann Griwin vorsichtig, "vielleicht...will jemand Euch aus dem Weg schaffen? Wisst Ihr etwas, das..."
"O weh!" schrie Ajienna plötzlich auf, und der Zwerg fuhr erschrocken zusammen. Ajienna sprang auf und begann, in größter Eile ihre Sachen zusammenzupacken. "Griwin, wir dürfen keine Sekunde verlieren! Ich fürchte, meine Botschaft für deinen König war wichtiger, als ich anfangs dachte. Wahrscheinlich wollte man mich töten, damit ich sie nicht überbringen kann."
"Aber der Wolf..." wendete Griwin ein.
Ajienna hielt inne und sah ihm fest in die Augen. "Griwin, du weißt nichts von den Befehlen des dunklen Herrschers! Der Wolf war ein Nichts, ein Diener, mehr nicht. Ein Diener bekommt keine genauen Befehle. Er wird nur den Auftrag erhalten haben, mich zu töten! Dass es zu spät dafür war, konnte er nicht ahnen." Sie ließ ihre Wasserflasche in ihren Beutel gleiten und verschnürte ihn fest. "Griwin, ich muss nach Dorwinion - und zwar auf der Stelle. Wenn uns jemand helfen kann, dann die Elben, die dort wandern. Hier wird in Kürze ein Angriff stattfinden- und dieser Angriff wird schwerer sein, als sich es dein sturer König in den kühnsten Träumen vorstellen kann."
Griwin erhob sich und blickte Ajienna entschlossen in die Augen. "Ich komme mit Euch."
"Nein, ich möchte lieber..."
"Ich komme mit Euch! Ich möchte nicht untätig herumsitzen, während Orks und anderes Gesindel immer näher heranrückt. Und wenn ich nicht gewesen wäre, könntet Ihr euch jetzt überhaupt nicht mehr auf den Weg machen."
Ajienna sah in die entschlossenen Augen des Zwerges. Es beeindruckte sie, wie er plötzlich den Mut aufbrachte, ihr zu widersprechen.
"Versprichst du mir, dass du versuchen wirst, unbemerkt zu bleiben?"
Griwin blickte sie fest an. "Ja, Frau Ajienna."
"Lass' das 'Frau' weg. Und nun komm mit mir, wir haben schon genug Zeit verloren." Schnellen Schrittes ging sie in Richtung Süden, und Griwin folgte ihr.
Es wurde eine beschwerliche Wanderung. Zehn Stunden am Tag liefen die beiden, und sie wurden immer erschöpfter und hofften, bald das Ziel zu erreichen, aber keiner wagte es, dieses vor dem Anderen zuzugeben. Griwin erwies sich als besserer Gefährte, als Ajienna erwartet hatte, denn er war ausdauernd wie alle Zwerge, aber gleichzeitig flink und nicht ungeschickt. Bald entwickelte sich zwischen den beiden eine Art stille Freundschaft, die ohne große Worte auskam, und Ajienna spürte gegenüber Griwin ein Einverständnis, das sie bisher nur von Elben gekannt hatte. Am Anfang sah der Zwerg noch sehr erstaunt drein, wenn Ajienna plötzlich unvermittelt zu lachen begann und nachher erklärte, sie würde sich einfach über die Welt freuen, aber mit der Zeit schien er sich an ihre Liebe zum Leben zu gewöhnen, und manchmal lachte er sogar leise mit. Es gab keine weiteren Zwischenfälle, mögliche Angreifer ließen sich offensichtlich dadurch verwirren oder abschrecken, dass sie zu zweit waren. Nur einmal wurde ihre Wanderung unterbrochen, als Ajienna stehen blieb und erklärte, irgendwann müsse der Fluss Eilend wohl oder übel überquert werden, und diese Stelle wäre ihrer Ansicht nach günstig dafür. Es stimmte: Der Fluss war nicht tief und eine Menge Gestrüpp, an dem man sich festhalten konnte, hatte sich an den Ufern verfangen, aber trotzdem sträubte sich Griwin. Ajienna redete eine geschlagene Stunde auf ihn ein, bis er seine Scheu endlich überwand und mit zögernden Schritten in das Wasser ging. Mit den Händen umklammerte er eine Sicherheitsleine, welche Ajienna, die im Gegensatz zu Griwin an den meisten Stellen des Flusses eben noch stehen konnte, von Ufer zu Ufer gespannt hatte.
Aber auch der Zwerg kam wohlbehalten über den Fluss, und sie setzten ihre Wanderung fort. Und dann, am zwölften Tag, blieb Ajienna unvermittelt stehen und beschattete die Augen mit der Hand.
"Griwin?" rief sie dem Zwerg nach, der schon ein Stück vorausgeeilt war.
Dieser blieb stehen. "Ja? Was hast du?" "Ich sehe eine Windmühle. Bald haben wir unser Ziel erreicht." Griwin stieß einen Freudenschrei aus. "Ein Dorf! Wir können zu den Menschen gehen, sie sind gute Kämpfer und können mit dem Schwert besser umgehen als jedes andere Volk! Wenn wir uns eine gute Geschichte ausdenken..."
"Nein." unterbrach ihn Ajienna schroff, "ich möchte das Dorf umgehen. Lass uns nach Elben suchen."
Griwin stutzte. "Aber warum? Du hast selber gesagt, wir müssen uns eilen, und hier könnten wir gute Kämpfer finden!"
"Griwin, ich werde auf Tod und Verderben nicht mit Menschen reden. Ich kann das Volk nicht leiden."
"Aber du bist doch selber..."
"Nein!" schrie Ajienna, und ihre Augen funkelten, "ich bin kein Mensch! Ich mag wie einer aussehen, aber in meiner Seele bin ich... anders."
Griwin seufzte. "Möchtest du sagen, du bist elbisch?"
"Nein. Ich bin gar nichts, ich bin einfach anders als alle. Aber ich bin eher Elbin als Mensch, und mit Menschen möchte ich nicht reden! Menschen sind schrecklich, sie fällen Bäume ohne Grund, sie sind groß und dumm und bösartig."
Griwin verdrehte die Augen. "Wie du möchtest, dann werden wir zuerst nach Elben Ausschau halten. Ich will ohnehin endlich Elben sehen." Seine Augen funkelten. "Aber wenn wir keine Elben finden..."
"...dann können wir immer noch darüber nachdenken," vollendete Ajienna seinen Satz, "kommst du?"
Und sie ging voraus, und Griwin folgte ihr, und bald konnten sie Häuser erkennen und Felder. Sehr viele Weinstöcke gab es, und Ajienna lächelte.
"Von hier bezieht Thranduil seinen Wein," sagte sie, "und er ist besser als jeder andere in Mittelerde!"
Griwin lachte nur, und gemeinsam gingen sie in das Land Dorwinion, und wanderten Seite an Seite durch die Felder.
(Marisa)