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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Der Fall von Rhaz-gard

Garzôkh befahl den Angriff als er die ersten Sonnenstrahlen erblickte. Die Orks schlichen sich an den Eingang heran. Rasche Axthieben zerschmetterten das Tor und sie verschafften sich Einlass. Die Wächter dahinter wurden völlig überrascht. Bevor sie Alarm geben konnten, verstummten ihre Stimmen unter den Schlägen der Orks. Garzôkh teilte seine Streitmacht auf und ließ seine Scharen mordend und brandschatzend durch die Höhlen streifen. Wenige Zwergenkrieger waren gerüstet, und unvorbereitet waren sie eine leichte Beute für die Waffen der Orks. Garzôkh zog mit dem harten Kern seiner Krieger den breitesten Weg entlang, der zum Thronsaal führte. Unterwegs stießen sie auf Ugôshs Männer, die von Osten her kamen. Ugôsh selbst war gefallen; der Widerstand am dortigen Tor war größer gewesen, als vermutet. Gemeinsam arbeiteten sie sich in den Kern des Berges vor, der Kampf wurde heißer und schwerer, denn die Verteidiger formierten sich. Viele Kämpfer fielen ehe sie den Thronsaal erreichten. Arâzh, aus dem Stamm Arzedôkhs, hauchte sein Leben unter Zwergenäxten aus, und Garzôkhs Keule zerschmetterte den Schädel Hamlans, der seinen Vater bis zum letzten Atemzug verteidigte. Damit hatten sie den Widerstand der Zwerge gebrochen und die Letzten fielen ohne nennenswerte Verteidigung.
Garzôkh ergriff den greisen König, der still auf seinem Thron saß, tötete ihn und hängte ihn mit seinem Bart an die Decke der Halle. Mit seinem Messer schnitt er den glühenden Ring von des Königs Hand und seine Finger wurden verbrannt und seine Klinge schmolz wie ein Nebelstreif dahin. Unter Schmerzen verbarg er den Ring in seinem Gewand; dieses Kleinod wollte er behalten, als Ersatz für den Verlust seiner Männer.
Und so legte er den Ring nicht zu den Schätzen, die aus den Kammern empor getragen und in der Halle aufgeschichtet wurden...
(Thomas)