Allgemein
Homepage | Aktuell | faq | Tolkiens Romane | Jacksons Verfilmung | Bilder | Musik | Spaß in Mittelerde | Links | Gedichte | Geschichten | Suchen in der website | Chat | Forum |
Gästebuch

Der Roman „Angmar“
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans | Zeittafel

Der Untergang Númenors
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans |
Zeittafel




Númenor gefunden - ein Triumph der Unterwasserarchäologie!

Lange hielt man die fragmentarische Erwähnung des legendären Inselkontinentes im geschichtlich-religiösen Großwerk des Silmarillion, das vom Historiker Aelfwine von England ins Englische übertragen wurde, für eine bloße Legende. Manche Historiker spekulierten, dass wohl eine Fehlübersetzung während der zahllosen Abschriften des Riesenwerkes, erst vom Quenya ins Sindarin, vom Sindarin ins Adunaische, dann ins Westron, schließlich ins Lateinische der Klosterbibliotheken und zuletzt noch ins Altenglische über einen Zeitraum von ca. 9000 Jahren, dafür verantwortlich gewesen sein müsse. Man deutete die nebulöse Erwähnung von Atalantë, "der Versunkenen" oder auch "der Gabe", als bloße Projektion des kollektiven Wunsches des gondorianischen Volkes nach einer ruhmreichen identitätsstiftenden Vergangenheit in der damaligen kollektiven sozialen und politischen Sinnkrise während des großen Ringkrieges am Ende des 3. Zeitalters. Auch trugen Erwähnungen von "Schiffen aus Metall" nicht zur Glaubwürdigkeit der Inselkontinent-These bei, welche in diesem Falle die erste menschliche Hochkultur überhaupt gewesen wäre, weit vor allen bisher bekannten (der Ägypter, Sumerer und Harapa am Indus).
Doch gab es auch einige Unentwegte, die von der Geschichte des Sternenlandes Númenor, dessen Namen sie auf uralten Tontafeln in den Ruinen von Ost-In-Edhil in Eregion (heutiges Ruhrgebiet) entdeckten, besessen waren. Und solche Besessene, die die Fähigkeit zum Träumen nicht verloren haben und in den ins Leere starrenden Augen zerbrochener Götterstatuen und längst im Schlick verfaulenden Resten alter Schiffe die Pracht eines Zeitalters sich widerspiegeln sehen können, sind es, die Geschichte wieder freilegen und damit zugleich auch selber machen. Schliemann, der als Amateur und von der Fachwelt seiner Zeit verlacht, die Ruinen Trojas, in Illias und Odyssee von Homer unsterblich gemacht, aus dem Nebel der Legende wieder ausgrub.
Charles Berlitz, der berühmte Forscher und Unterwasserarchäologe, ist vom selben Schlag. Zuspruch und Unterstützung durch zahllose junge Studenten der Epoche Mittelerdes erfahrend, ist es ihm in aufwendigen Unterwasserexpeditionen mit Mini-U-Booten gelungen auf der ganzen Welt Untersuchungen vorzunehmen und nach systematischem Eingrenzen des geographischen Zielbereiches fündig zu werden. Der östliche Mittelmeerraum mit Kreta, Sizillien und Santorin, den manche Antik-Forscher, die eine erst später erfolgte Einfügung der Númenor-Legende in die historischen Aufzeichnungen des Silmarillion annahmen, favorisierten, konnte aufgrund von geologischen Untersuchungsergebnissen, die klar die Unmöglichkeit einer Gleichsetzung von griechischen Vulkanen auf Kreta oder auch der in einem Riesenvulkanausbruch zerstörten Insel Thera mit dem heiligen Berg Meneltarma aufzeigten, als erster ausgeschlossen werden. Der Vesuv in Süditalien und der Ätna auf Sizilien im westlichen Mittelmeer entsprachen ebenfalls nicht dem angegebenen Alter der versunkenen Insel, auf deren anderer Seite zudem noch ein großer Kontinent, die unsterblichen Land genannt, liegen sollte. Somit blieb nur der Atlantik der von 2 grossen Landmassen umschlossen wird. Da kam ein Zufall Berlitz zu Hilfe.
Tief aus dem Schlamm der Lagunen Venedigs, an dessen Stelle in historischen Kartenvergleichen auch das Minas Tirith des 3. Zeitalters eingezeichnet wird (welches erwiesenermaßen mindestens auf der Höhe von Florenz lag) wurde eine Steinpagode freigelegt. In deren runenverziertem Schrein an dessen Entzifferung die Linguistik-Spezialisten mangels Quenya-Experten (Interessenten an der Aufgabe gegen Bezahlung bitte bei Cirdans Filmseite melden!) noch arbeiten, befanden sich einige NOCH VOLLSTÄNDIG ERHALTENE Exemplare aus den biographischen Abschriften König Elessars, an die, zur Begründung seines rechtmäßigen politischen Anspruches auf die Königsherrschaft über sämtliche Dunedain einschlich der noch Widerstand leistenden Rebellen in Umbar, in rot gebunden eine KOMPLETTE AUSGABE DER FÜR IMMER VERLOREN GEGLAUBTEN AKALLABÊTH entdeckt wurde.
Nun fiel die Lokalisierung leicht – es wurde ein geringer Abstand zum offensichtlich Amerika entsprechendem Segensreich genannt. Die ihm vorgelagerte Insel Tol Eressaea (vermutlich Kuba) sollte bei gutem Wetter sogar mit bloßem Auge von der Westseite Númenors aus zu erkennen gewesen sein.
Charles Berlitz erkannte nun, dass er sich geirrt hatte - nicht die Azoren, Kanaren oder sonst eine Insel nahe dem europäischen Festland war das Ziel seiner Suche, nein, denn die Kultur Númenors hatte sich eindeutig unter Übernahme völlig fremder sprachlicher und technologischer Einflüsse unabhängig von der sauronischen Hauptkultur des Festlandes von Mittelerde entwickelt! Und der unbekannte Verfasser der Akalabêth (vermutlich mit dem mythischen Frühzeitkönig Gondors, Isildur, identisch) bestand auf dessen trotz beachtlicher Größe kompletten Verschwindens unter dem Meeresspiegel. Eine neue Expedition in der Karibik wurde schließlich fündig - das Bimini Atoll! Nur hier wurden Säulenreihen und Paläste unter dem Meeresgrund entdeckt, und Straßen die immer weiter in die Tiefe führen.
Die Fachwelt harrt nun gespannt auf weitere Enthüllungen über die älteste bekannte Menschheitskultur.
(Holger)