Allgemein
Homepage | Aktuell | faq | Tolkiens Romane | Jacksons Verfilmung | Bilder | Musik | Spaß in Mittelerde | Links | Gedichte | Geschichten | Suchen in der website | Chat | Forum |
Gästebuch

Der Roman „Angmar“
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans | Zeittafel

Der Untergang Númenors
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans |
Zeittafel




Dies war ursprünglich ein Kapitel zum Roman „Angmar“. Vielleicht wird es ja einmal Fortsetzungen geben, damit dieses Kapitel seinen Platz in der Geschichte finden kann.

Eine Beschreibung von Isilmir

Isilmir ist ein elbischer Jäger, der mit seiner Frau Wilwarin (Schmetterling) und anderen aus seiner Sippe in den Westen segeln will. Doch werden die Reisenden zwischen der Wetterspitze und Mitheitel von plündernden Orks und Mensch aus Angmar überfallen. Trotz erbitterter Gegenwehr wird die Gruppe reisender Elben besiegt. Wilwarin wird verschleppt und Isilmir mit einigen anderen schwer verletzt zurückgelassen. Doch werden sie von einem Boten aus Cardolan (bin mir noch nicht sicher) entdeckt und nach Cardolan gebracht, wo Isilmir gelobt, im Heer des Reiches zu kämpfen, bis er Wilwarin wiederfindet. Über sein weiteres Schicksal und das von Wilwarin denke ich noch nach.
(Tobias)
Hochzeit und Abschied
Seit geraumer Zeit liefen in Lorien nun schon die emsigen Vorbereitungen für ein großes Fest, denn Wilwarin, eine Maid der Herrin, und Isilmir, ein Avatar aus Düsterwald, der in seiner eigen Sprache Ithilmir hieß, würden bald heiraten. Doch für die Elben des goldenen Waldes lag die Besonderheit dieses Festes darin, dass es gleichzeitig der Abschied Isilmirs und Wilwarins von Lothlotrien und Mittelerde war, da Wilwarin über das Meer gen Westen wollte. Also bemühten sich die Elben, das Fest besonders prunkvoll zu gestallten, da auch Galadriel und Celeborn der Feier beiwohnen würden. Die Hochzeit sollte auf einer großen Wiese stattfinden, auf der besonders viele elanor und niphredil wuchsen und die von großen Ästen der Mallornbäumen mit ihren goldene Blättern überdacht war. Aberall brachten die Elben ihre silbernen Laternen an und es wurde ein großer weißer Tisch in die Mitte der Wiese gestellt.
Und schließlich kam der Tag der Hochzeit. Die Zeremonie fand im Mondschein statt und alle Sterne leuchteten hell, als Isilmir und Wilwarin sich vermählten und es wurden viele Leider gesungen über alte Tage, in denen weder Mond noch Sonne schienen und Elben im Licht der Sterne durch dichte, friedliche Wälder wanderten. Danach nahmen alle Elben an dem Tisch Platz und das Brautpaar hatte den Ehrenplatz neben dem Herrn und der Herrin. Lange dauerte die Feier und der Mond hatte seine Bahn fast schon beendet als Galadriel sich erhob und sprach: "Die Nacht neigt sich dem Ende zu und somit auch dieses Fest. Doch möchte ich zu Isilmir und Wilwarin noch einiges sagen. Dies war keine einfache Hochzeit, sondern auch euer Abschied von der Welt der Sterblichen, denn ihr wollt die Reise gen Westen antreten. Dies will ich euch nicht verwehren, denn auch ich werde eines Tages die Reise antreten. Doch hört auf meine Worte: Eilt euch, denn ich sehe einen Krieg, der die Grauen Anfurten für uns sperren wird! Ich entsandte schon Boten in die Nördlichen Reiche, doch vielleicht ist es schon zu spät. Meidet die Berge, denn Orks und Trolle sind wieder zahlreich!"
Es herrschte eine betrübte Stille, da die Elben Nachrichten über einen Krieg, mag er noch so weit weg sein, an solch einem Festtag nicht gerne hörten. Doch das Gesicht der Herrin hellte sich auf und abermals sprach sie: "Aber wo bleiben meine Manieren. Ich vergaß die Hochzeitsgeschenke!"
Sie gab zwei ihrer Jungfrauen ein Zeichen und sie brachten ihr zwei Bündel weißen Stoffes. Das kleinere gab sie Wilwarin und sprach: "Dies ist für dich Wilwarin, die mir viele Jahre treu gedient."
Wilwarin wickelte aus dem Stoff einen goldene Schmetterling mit Flügeln aus Diamanten und Juwelen. "Ich danke auch Herrin", sagte sie und verbeugte sich tief.
Galadriel nickte mit einem Lächeln auf den Lippen und gab das zweite Pakett an Isilmir. "Es ist sehr alt", sagte sie. "Eine Gemeinschaftsarbeit von Elben und Zwergen aus Tagen, in den diese Völker noch Freunde waren."
Isilmir öffnete die Stoffrolle und einen Raunen ging durch die Hochzeitsgäste. Es war eines der alten Schwerter, die leuchteten wenn Orks in der Nähe waren und seine Klinge war nach Elbenart geschliffen und verziert, doch seine Hülle und sein Griff waren aus dem seltenen Metall, welches nur Zwerge abbauten und die Elben Mithril nannten.
"Sein Name ist Alcartil und es wurde schon in den Kriegen des Ersten Alters geschwungen."
"I... ich weiß nicht, was ich zu solch einem kostbarem Geschenk sagen soll", stotterte Isilmir.
"Ihr braucht nichts zu sagen, ich bin sicher, dass es auf eurem Weg von größerem Nutzten sein wird als hier. Doch seht! Die Sonne geht schon auf! Last uns die letzten Minuten des Festes genießen, denn schließlich bricht eurer letzter Tag in Lorien nun an!"
(Tobias)