Allgemein
Homepage | Aktuell | faq | Tolkiens Romane | Jacksons Verfilmung | Bilder | Musik | Spaß in Mittelerde | Links | Gedichte | Geschichten | Suchen in der website | Chat | Forum |
Gästebuch

Der Roman „Angmar“
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans | Zeittafel

Der Untergang Númenors
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans | Zeittafel




Die Geschichte von Gwîndis

Wer immer ihr in die Augen blickte, glaubte tiefes Leid darin zu sehen, eine unendliche Trauer und große Verwundbarkeit. Doch wer sie lächeln sah, erschauerte. Denn an ihrem harten , rauen Lachen sah man eine Kämpferin, Stärke, Trotz und eine Frau, die keine Grenzen kennt, ihr Ziel zu erreichen, und nur ihr Ziel.
Sie ist groß, doch nicht zu muskulös und jede ihrer Bewegungen lässt eine Wendigkeit erkennen, die die Palastwache des Goldenen vor Neid erblassen lassen würde.
Sie entspricht dem Schönheitsideal Númenors fast vollkommen. Dies nutzt sie, wenn es für sie von Vorteil ist, doch, wer es wagt sie Hure (mir fehlt das Sindarin-Wort) zu nennen, der fordert ihren seltenen Zorn und niemandem kann sie solches verzeihen, weder Gold noch Gefahr werden sie von einer Rache abbringen.
Einer der Gründe, warum sie ihr Gesicht fast immer verborgen hält, liegt darin, dass sie als cumedior foed ein gewisses Berufsrisiko trägt, gleichwohl sie sich dessen meist mittels einem gezielten Dolchstoß zu entledigen vermag.
Woher sie kommt, weiß sie nicht und sie zeigt kein Interesse daran. Obwohl sie mit ihren 21 Sommern noch sehr jung für eine aus dem Volke der Edain ist, hat sie einen Erfahrungsschatz, den selbst manch gerühmte Krieger vermissen lassen.
Durch ihr Talent und ihre rasche Auffassungsgabe hat sie sich die Bildung der höheren Klassen angeeignet, sie spricht Sindarin und Quenya, Númenórisch und die gängigsten Dialekte des Festlandes. Sie kommt herum, doch bleibt sie meist allein, wenn man von hêndû absieht, einem Raben, der sie immer begleitet, sollte sie die schützenden Mauern einer Stadt hinter sich lassen.
Seit kurzem weilt sie in der Hauptstadt. Nachdem sie vor kurzem die verlassenen Gehöfte einiger Getreuen geplündert hat, wartet sie nun auf eine neue Möglichkeit ihr Glück zu machen.
Die Politik kümmert sie wenig, doch durch ihr Talent sich einzuschmeicheln gelingt es ihr immer wieder Informationen zu erhalten. Und Informationen, das hat sie unlängst erfahren, sind heutzutage eine gefragte Ware.
(Usch)