Allgemein
Homepage | Aktuell | faq | Tolkiens Romane | Jacksons Verfilmung | Bilder | Musik | Spaß in Mittelerde | Links | Gedichte | Geschichten | Suchen in der website | Chat | Forum |
Gästebuch

Der Roman „Angmar“
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans | Zeittafel

Der Untergang Númenors
Spielregeln | Romanvorgabe | Die Autoren | Eigennamen | Entwürfe (zeitlich) | Entwürfe (nach Personen) | Stand des Romans |
Zeittafel


Ach Elbenvolk...

Im Winde, oh Wanderer, höre
ihr Lied, wie erhaben es schallt
durch Täler und Auen;
durch Nebel und Nacht;
im Lichte der Sterne so kalt.
Seid still, lauschet der Chöre.

Elben, so sagte man einst,
sie seien Kinder des Einen, der ist;
so sehr Kinder wie ich;
so sehr Kinder wie ihr;
heute sieht man sie nur noch mit List,
doch sehen sie dich wenn du weinst.

Sie blieben zu wenigen zurück im Schmerz.
Jedoch ohne Reue, denn wahrlich groß ist ihr Herz.

Sie blicken in Tränen zurück auf das
was war, und ihre Augen sind nass.

Aber wenn einmal in bitterster Not
du Elbereth anrufst, ob Teufel ob Tod
zu halten sie, das vermögen sie nicht.
Denn siehe, es steht ihnen Zorn im Gesicht,
dann eilen geschwind und ohne Verdruss
die Elben herbei auf leichtem Fuß.

Sie legen die Scheu ab
vor weltlichem Tand.
Sie nehmen die Schwerter
gar fest in die Hand.

Dann siehe den Feind, den finstren Troll,
er schleicht sich vom Felde und dann
dreht er sich um und klopft nimmermehr an.
Denn die Elben, die fürchtet er gar zu doll.

(Oliver)