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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Der Zerfall des Bundes

Da saßen sie nu. Die Tage des Saufens und der Rumhurerei in Lorien waren vorbei. Sie hatten Waffen, Boote, den Ring und keine Ahnung wie es weitergeht. Aragorn, von Selbstzweifeln zerfressen, konnte man eh in die Tonne treten. Der homoerotische Leggins-Elb hatte in Lorien nur Augen für den kleinen Möchtegern-Zwerg. Aber dies beruhte ja auch auf Gegenseitigkeit. Eine Diskussion begann, was nun weiteres zu tun sei. Der Typ mit dem Horn, der immer gerne bereit ist Mucke zu machen war dafür den Ring nach Minas Tirith zu bringen. Es waren sich aber alle Anderen einig, dass er da nicht hin soll... warum auch immer. Frodo wurde es zu Blöd und er machte sich auf, ein wenig im Wald umherzustolpern. Wie er so durch das Gehölz stolperte, kamen ihm ein paar Gedanken in den Schädel. „Rasten. Das wär jetzt was.“ Er krauchte nen Hügel hoch und setzte sich dort auf einen Stein. „Ahh. Schon viel besser. Mann, was gehen mir die Typen auf den Keks. Das gibt’s doch nicht. Alles nur wegen diesem Scheiß-Ring. Also ehrlich und was sich der Streicher oder Aragorn oder-oh Mann hat der viele Namen- immer so aufspielt. Unglaublich. Immerhin isses ja auch mein Schicksal.“ Wie er nun so über sich selber und die Gemeinschaft nachgrübelte, kam Boromir den Hügel raufstolziert. Mit einem letzten Stolpern erreichte er auch schon den Stein, auf dem Frodo saß.
Dann sagte er fast beiläufig: „Gib mir den Ring!“
„Wie büdde?“ erwiederte Frodo.
„Gib mir den Ring. Du weißt schon der EINE, der mit der Inschrift, wenn man ihn ins Feuer schmeißt, den dir Bilbo gab, den Galadriel ablehnte...“
„Jaja ich weiß welchen du meinst, aber den kriegst du net. Nur über meine Leiche.“
„Das lässt sich einrichten.“ erwiederte Boromir. Ein Glanz Entstand in seinen Augen, der wohl vom vielen Saufen herrührte. Erst jetzt bemerkte Frodo, was er da sagte. „Oh Oh“. Besoffen war der Typ auch noch. Da half nur noch eins: Er setzte den Ring auf und sah zu, daß er sich schnellstmöglich verpisst.
Boromir, indes, bemerkte das Fehlen Frodos, nachdem er sich von seiner Kotzorgie erholt hatte und wieder aufschaute.“Frodo?“rief er.“Das war nur der Tequila, den ich aus Moria mitgehen lassen hab. Der war bestimmt schlecht oder so. Aber jetzt geht’s wieder. Frodo? Hey, nu komm aber zurück. Ich bin doch wieder in Ordnung.“ Keine Antwort. „Son Arschloch.“ dachte sich Boromir noch, trank den letzten Schluck Tequila und torkelte zurück zu den anderen.
Wieder zurück, bot sich Boromir ein seltsames Bild. Sam, Merry und Pippin pennten wie immer. Aragorn schwelgte in Gedanken. Neben ihm lag seine Pfeife, die noch glimmte. Der Zwerg und der Elb vergnügten sich mit Petting. Als er die Gesellschaft erreichte sagte er: “Der Ring ist weg.“
Aragorn erwachte aus seiner Trance. „Wie? Weg? Und Frodo?“
„Auch weg. Das heißt er ist mit dem Ring weg.“
Sam, Merry und Pippin erwachten. Der Elb und der Zwerg hörten mit dem Petting auf. Alle sahen Boromir an. Boromir schaute zu Boden. Lange sagte niemand was, bis Pippin fragte: “Und nu? Was jetzt?“
Pippins Blick zeigte auf Aragorn. Der jedoch noch immer bekifft Boromir anschaute und lächelte.“Wir müssen doch was tun“, hakte Pippin nach.
Alle Blicke wandten sich Aragorn zu. “Wir... ähmmmm... könnten... ja... hmmm... suchen... ja genau... los wir suchen den Ring... und Frodo.“
Ein leises Raunen ging durch die Gemeinschaft und es zeigte sich Feindseligkeit gegen Boromir. Die allgemeine Meinung wahr wohl: Na toll wegen dem besoffenen Arsch können wir jetzt nach Frodo suchen. Nachdem sich nun alle aufgerafft hatten, liefen sie mit lautem „Frodo! Wo bist du?“ Geschrei in die verschiedensten Richtungen.
Der homoerotische Elb schaffte es gerade noch Gimli aufzuhalten und flüsterte ihm ins Ohr: „Wir beide gehen hier lang.“ Dann grinste er ihn an. Gimli begann zu verstehen und grinste zurück...
(Adunaphel)
...
„Leb wohl, Aragorn! Geh nach Minas Tirith und erzähle der Hornbläsergarde, was du gesehen hast. Ich habe versagt.“
„Nein!“ sagte Aragorn, nahm seine Hand und küsste ihn auf die Stirn. „Du hast gesiegt. Wenige haben ihre Feinde so musikalisch abgeschlachtet wie du. Sei beruhigt. Die Hornbläsergarde von Minas Tirith wird dich nicht vergessen.“
(Alex)